CVP Naters   «Fer Natersch»

Mehr Oberwallis in der Kinder- und Jugendpolitik

Die Familie ist der Kern der Gesellschaft. Studien beweisen: sie ist auch der Kern der Erziehung. In der Familie lernen junge Menschen wie wichtig es ist, Pflichten zu übernehmen und Rechte zu haben. Die Familie verdient deshalb unsere Unterstützung wo immer sie möglich ist. Die Familien, die Eltern, die Erziehungsberechtigten haben dafür auch eine Aufgabe zu leisten: Die Erziehung ihrer Kinder. Wo sie diese Aufgabe nicht erfüllen können, müssen wir ihnen Hilfestellung geben. Wo sie es nicht wollen, müssen wir sie dazu in die Pflicht nehmen.

Jugendpolitik ist Querschnittpolitik.

Auch wenn unsere Kinder und Jugendlichen grössten Teils absolut in Ordnung sind, müssen wir Antworten für die Jugendgewalt finden.  Komplexe Problemfelder müssen wir gesamt-heitlich angehen und die Massnahmen müssen ineinander greifen.

Die Jugendgewalt hat verschiedene Ursachen. Sie betrifft alle staatlichen Ebenen und fordert von allen gesellschaftlichen Kräften ein Engagement: Schulen, Staat, Gesellschaft, Wirtschaft. Und auch die Familie.

Vier-Achsen-Politik gegen Jugendgewalt

Jugendgewalt kann nur vielschichtig angegangen werden. Es braucht eine Vier-Achsen-Politik mit den Dimensionen: Vorbeugung, Repression, Massnahmen um jugendliche Täter aus der Gewaltspirale herauszuholen und Massnahmen, um Auswirkungen von Gewalt auf Opfer und Täter zu mindern.
Für die Verankerung dieser 4-Säulenpolitik auf Bundesebene habe ich mich im Nationalrat eingesetzt. Sie gehört in die Bundesverfassung, weil damit die Kinder- und Jugendförderung als Querschnitt- und Gemeinschaftsaufgabe von Bund, Kantonen, Gemeinden und weiteren Partnern definiert werden kann. 

Wir brauchen aber auch die Kantone – und die Gemeinden, weil sich die Jugendpolitik zum grössten Teil in ihrem Kompetenzbereich abspielt.
Wir brauchen auch die anderen Partner. Wie etwa die Ausländerorganisationen, damit wir zum Beispiel obligatorische Menschenrechtskurse als Voraussetzung für Niederlassungs- und Aufenthaltsbewilligung durchsetzen können. Oder die Kirchen und Religionsgemeinschaften, um eine gemeinsame Ethik-Charta aufzustellen. Auch das, um Angehörige oder Kulturen darauf verpflichten zu können.

Es gibt viele Massnahmen, die wir nur mit diesen Partnern umsetzen können.  Dazu gehören auch die klare, dominante Präsenz der Sicherheitsorgane, oder die Ausstiegshilfen aus der Gewaltspirale oder eine breit angelegte Kampagne gegen Jugendgewalt, um nur einige zu nennen.

 

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